Störfelddiagnostik

 

 

 

Das Verfahren

Die Diagnose eines Störfeldes ist ein vielschichtiges Unterfangen. Ziel ist die Normalisierung pathologischer (krankheitsbedingter) Gewebeeigenschaften des Störfeldes durch selektive Reizlöschung.Ich verwende zur Aufdeckung dieser Störherde physikalische Hilfsmittel ( Gleichstrom,Polfilter,Laserfrequenzen,Substanzen).

Sehr viele Menschen tragen, ohne es zu wissen, Störherde (Störfelder) in sich herum – Dauerbelastungen für den Organismus, die zu unklaren und chronischen Beschwerden führen können. Oft sind Störherde auch die Ursache, wenn Therapien (darunter die Akupunktur) nicht genügend „anschlagen“. Als Störherde (Störfelder) können zum Beispiel häufig verborgene Krankheitsprozesse wie chronische Entzündungen (Mandeln, Nasennebenhöhlen, wurzelgefüllte oder „tote“ Zähne), aber auch Narben oder Giftbelastungen (Quecksilber und andere) sein.

Nach jahrelangen Forschungsarbeiten hat man ein effizientes Diagnoseverfahren mittels Ohrakupunktur entwickelt, um Störherde im Organismus aufzuspüren: Hierdurch kann eindeutig festgestellt werden, welche Narbe oder welche Zähne den Organismus belasten.

 Mit (Laser-)Akupunktur der entsprechenden Punkte im Ohr lassen sich die Störherde anschließend gut behandeln. Auch bei Symptomfreiheit kann ein vorsorglicher Check-up sehr hilfreich sein. Denn oft hat sich der Organismus mehr oder weniger mit eventuellen Störfeldern „arrangiert“ und kann die schädlichen Auswirklungen eines Herdes zunächst noch unterdrücken. Jedoch kann bei einer schwereren Erkrankung und/oder beim Älterwerden das Gleichgewicht der Abwehrenergie zusammenbrechen – der Organismus hat dann zu wenig Kraft, um die Krankheit optimal zu bekämpfen - und es beginnt ein meinst langwieriger Krankheitsprozess.

 Das Vorhandensein eines oder mehrerer Störherde (Störfelder) im Körper führt zu einer Blockierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Es resultiert im Allgemeinen ein chronisches Krankheitsbild, dessen eigentlich Ursache mit schulmedizinischer Diagnostik nicht geklärt werden kann. Um eine Heilung zu ermöglichen, muss aber der verursachende Herd zunächst gefunden und beseitigt werden. Dann kann mit Hilfe so genannte Regulationstherapien (beispielsweise Akupunktur oder Homöopathie) Heilung eintreten.

 Angewendet wird dieses Verfahren bei akuten, chronischen, entzündlichen und degenerativen Erkrankungen.

Das Störfeld ist definiert wie folgt: "Das Störfeld ist ein Gewebeabschnitt mit sympathischer Innervation, dessen Afferenzen sich in einem pathologischen chronischen Reizzustand befindet."

Folgende Lokalisationen von Störfeldern sind möglich:

  • Reizungen im Bereich der Zähne (z. B. Parodontitis)
  • Nasennebenhöhlen
  • Tonsillen
  • Chronische Appendicitis (Blinddarmreizung)
  • Narben
  • Nervenaustrittspunkte
  • Psychische Störungen
  • Umweltbelastungen

Grundlage der Störfelddiagnostik ist eine erfolglose vorangegangene Segementdiagnostik. Hierbei handelt es sich um eine systematische Untersuchung des Patienten mit gezielter Applikation von Akupunkturnadeln oder Hilfsmitteln am Ohr zur Linderung oder Löschung der Störung.

Zu Beginn wird eine ausführliche Anamnese vorgenommen:

  • präzise Erfassung des Beschwerdebildes
  • Kinderkrankheiten
  • bisherige Therapien
  • Weitere Erkrankungen bzw. Systemüberblick
  • Verletzungen jeder Art und Operationen
  • Allgemeine Symptome
  • Genaue Anamnese des Zahn-Kiefer-Bereiches

Anschließend wird eine genaue Inspektion des Patienten erfolgen, dabei wird besonders auf folgende Dinge geachtet:

  • Narben, trophische Störungen der Haut
  • Varizen (oberflächliche venöse Stauungen)
  • Wirbelsäule und Bewegungsapparat
  • Spannungszustand der Muskeln; Atrophie (Muskelschwund)
  • Mundhöhle, Zahnfleisch und Zähne

Eine Störfelddiagnostik/Segmentdiagnostik wird durchgeführt bei:

  • chronischen und akuten Schmerz- und Entzündungszustände (orthopädischen und rheumatischen Ursprungs)
  • chronischen Erkrankungen (z. B. Asthma bronchiale)
  • Durchblutungsstörungen
  • Dysmenorrhoe (Mentruationsbescherden)
  • Neuralgie (z. B. Trigeminusneuralgie)
  • differentialdiagnostischer Abklärung einer Schmerzursache
  • Hormonelle Störungen und vegetativen Beschwerden
  • Rehabilitation nach Traumata, Infektionen oder Operationen
  • Migräne Apoplex (Schlaganfall)
  • Gallenkoliken
  • Ischialgie (Schmerzen im Bereich des N. ischiadicus, z. B. durch einen Bandscheibenvorfall)
  • Herpes zoster (Gürtelrose)
  • Tumorerkrankungen (Krebs)

Grundsätzlich ist das Anwendungsgebiet sehr groß und kaum erfassbar da eine Vielzahl an Erkrankungen auf Störfelder schließen lassen.

Ihr Nutzen

Die Störfelddiagnostik gehört zu den ausleitenden Naturheilverfahren und kann eine zusätzliche alternative Möglichkeit zur Schulmedizin darstellen.